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  • AutorenbildAdrian Dula

Gehälter der Ärzte in Deutschland: Ein umfassender Blick hinter die Kulissen.

Aktualisiert: 9. Juni

Dieser Blog gewährt einen ausführlichen Einblick in die facettenreiche Thematik des Arzt-Gehalts in Deutschland.


Inhalt:


Gehalt Ärzte

Das Arzt-Gehalt in Deutschland: Ein umfassender Blick hinter die Kulissen

Ärzte sind nicht nur das Rückgrat unseres Gesundheitssystems, sondern auch Experten, die Krankheiten diagnostizieren, Leiden lindern und Leben verlängern. Die Verantwortung, die sie tragen, ist immens. Das gerade diese Menschen das meiste und vor allem deutlich mehr als irgendwelche Fußballer verdient hätten, sollte klar sein. Aber wie sieht es eigentlich mit ihrer Vergütung aus? Dieser Beitrag wirft einen detaillierten Blick auf die vielschichtige Welt des Arzt-Gehalts in Deutschland.

Arzt Gehalt: 3 wichtige Fakten

Monatliches Einstiegsgehalt von Ärzten: Das monatliche Einstiegsgehalt für Ärzte beträgt derzeit etwa 4.800 bis 5.000 Euro brutto, während der durchschnittliche Jahresverdienst über alle Qualifikationsstufen hinweg bei ungefähr 92.500 Euro brutto liegt. Voraussetzung für diesen Beruf ist ein abgeschlossenes Medizinstudium und die ärztliche Approbation - anerkannt in Deutschland.

Karriere lohnt sich

Der StepStone Gehaltsreport aus dem Jahr 2022 zeigt, dass angestellte Ärztinnen und Ärzte die Bestverdiener im Vergleich zu anderen Berufsgruppen sind. Laut der Statistik liegt das durchschnittliche Arzt-Gehalt bei 92.597 Euro Brutto pro Jahr. Pro Monat verdienen Ärzte also 7.7716,42 Euro. Nicht schlecht - aber gewährleistet das die Grundlage der täglichen Lebensretter?

Vielfalt der Ärzte-Gehälter

Ärzte verdienen nicht alle gleich. Die Karriereposition bzw. Qualifikation, aber auch der Arbeitgeber, der Fachbereich und das Setting spielen eine entscheidende Rolle. Es gibt die klassischen Stufen der Assistenzärzte, Fachärzte, Oberärzte und Chefärzte, wobei die Gehälter stark variieren.

Assistenzarzt mit Approbation: Zwischen 4.500€ und 6.500€ pro Monat

Facharzt: Zwischen 6.200€ und 8.500€ pro Monat

(Leitender) Oberarzt: Zwischen 7.700€ und 14.600€ pro Monat (außertarifliche Bezahlung möglich - )

Chefarzt: Über 11.000€ (außertarifliche Bezahlung)

Wichtige Tipps bei der Gehaltsverhandlung für Ärzte

Das Arzt-Gehalt hängt von vielen Faktoren ab, aber es gibt einige wichtige Tipps, die bei der Gehaltsverhandlung helfen können:

Marktforschung: Ärzte sollten sich über die durchschnittlichen Gehälter in ihrer Fachrichtung und Region informieren, um realistische Erwartungen zu haben. Fakt ist: Ein Berufseinsteiger als Assistenzarzt erhält i.d.R. auch lediglich die tarifliche Vergütung + Dienste.

Verhandlungsgeschick: Verhandlungsgeschick ist entscheidend. Ärzte sollten ihre Qualifikationen, Erfahrung und Fähigkeiten betonen, um ein angemessenes Gehalt auszuhandeln. Eine Gehaltsverhandlung ist als Assistenzarzt zumeist gar nicht möglich. Ab der Oberarzt Position ist es i.d.R. üblich, außertariflich zu verhandeln. Je bessere Qualifikation & Erfahrung sowie Passung zum Job, desto besser die Gehaltsaussichten. Aber aufgepasst: Der Schein trügt manchmal. In manchen Fällen stellen Sie sich mit der taiflichen Vergütung (+ Extra Vergütung der Dienste und sonstigen Zulagen) besser als mit einer außertariflichen Verhandlung. In außertariflichen Gehältern, sind die Dienste meist abgegeolten, während diese in der tarifichen Gehaltszahlung durchaus einige Tausend Euro ausmachen können.

Zusatzleistungen: Neben dem Grundgehaltwerden Zusatzleistungen wie Dienste, Boni, Weiterbildungen bzw. Qualifikationen und deren Vergütung sowie flesible Arbeitszeiten verhandelt. Auch steuervergünstigte Gehaltsbestandteile (z.B. Fortbildungskosten, Fahrtkostenzuschüsse, Gesundheitsförderung & Kinderbetreuung) bzw. geltwerte Vorteile (z.B. Gutscheine, Rabatte, Altersvorge, Zusatzversicherungen) können zu mehr Netto vom Brutto führen.

Verschiedene Tarifverträge im Gesundheitswesen

Im Gesundheitswesen gibt es verschiedene Tarifverträge, die das Arzt-Gehalt beeinflussen. Diese Tarifverträge variieren je nach Art des Krankenhauses (universitäre, kommunale oder private Krankenhäuser) und berücksichtigen die Position und Berufserfahrung des Arztes. Nicht selten wird der Tarifvertrag ab Oberarzt Ebene durch eine außertarifliche Verhandlung ersetzt. Sie profitieren zwar dann nicht mehr von regelmäßigen Gehaltserhöhungen, jedoch haben Sie die Möglichkeit, Ihr Gehalt individuell nach Leistung zu bewerten.

Wie man mehr Geld als Assistenzarzt verdienen kann

Assistenzärzte können ihr Gehalt steigern, indem sie sich weiterbilden und zusätzliche Qualifikationen erwerben. Zusätzlich zur klinischen Erfahrung können Fortbildungen und Spezialisierungen zu höheren Gehältern führen. Es gilt jedoch zunächst als Assistenzarzt, mit dem zufrieden zu sein, was der Arbeitgeber bietet. Ihre Zeit für außertarifliche Verhandlungen steht Ihnen och bevor. Es lohnt sich, sich ganz auf die Weiterbildung und diverse Fortbildungen zu kontaktieren und die Differenz später als Facharzt zu begleichen. Die Verhandlung auf Assistenzarzt-Ebene ist in den ersten Jahren nicht zu empfehlen. Früher Gehaltseifer führt zumeist eher zu mehr Absagen oder höheren Arbeitsdruck. Unsere Empfehlung: gehen Sie den Standard mit. Ihre Zeit wird kommen.

Das Arzt-Gehalt mit einer eigenen Praxis

Für niedergelassene Ärzte ist die Fachrichtung entscheidend für das Einkommen. Radiologen sind z.Zt. die Spitzenverdiener aufgrund der Spezialisierung ihrer Dienstleistungen und häufig ausgelagerten Dienstleistungen. Es ist wichtig zu beachten, dass die tatsächlichen Einnahmen niedergelassener Ärzte nach Abzug aller Ausgaben stark variieren können. Eine effiziente Praxisführung und eine kluge Kostenkontrolle sind entscheidend, um einen angemessenen Gewinn zu erzielen. Das Einkommen ist daher enorm variabel und in Ziffern kaum festzuhalten. Je nach Auslastung, Sturktur und Größe sind die Varianzen zu hoch um sie bennen zu können.

Voraussetzungen für den Job und das Medizinstudium

Damit man als Arzt Geld verdienen kann, wird ein Studium der Medizin sowie die damit einhergehende Deutsche Approbation (bzw. Berufserlaubnis) als Arzt vorausgesetzt. Das Medizinstudium dauert im Durchschnitt 13,8 Semester und besteht aus vorklinischen und klinischen Abschnitten sowie einem praktischen Jahr. Während des praktischen Jahres erhalten Medizinstudenten eine Vergütung, die jedoch im Vergleich zum regulären Arzt-Gehalt sehr gering ist.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Arzt-Gehalt von verschiedenen Faktoren abhängt und dass Ärzte durch Weiterbildung, Spezialisierung und geschickte Verhandlungen ihr Einkommen steigern können. Es ist wichtig, sich über die aktuellen Tarifverträge und Verdienstmöglichkeiten in der eigenen Fachrichtung zu informieren, um eine faire Vergütung zu erhalten. Ärzte verdienen nicht nur Anerkennung für ihre lebensrettende Arbeit, sondern auch eine angemessene Vergütung für ihre wichtige Rolle in unserer Gesellschaft.

Für jegliche Unterstützung im Rahmen Ihrer medizinischen Karriere in Deutschland stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf. P.S. Wussten Sie schon, dass match me medical auch Ihre Gehaltsverhandlung übernimmt und in Vergangenheit positive Effekte von bis zu 20 TEUR auf Oberarzt-Ebene erzielen konnte?







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